Vermessen! Hier die Außenmaße des Hymer Grand Canyon S.

Versprochen ist versprochen … Die Außenmaße des Sprinters – von Hand vermessen. Klar, alle Angaben ohne Gewähr.

Warum eigentlich?

Ich stand neulich auf der Panoramastraße zum Monte Baldo vor einem Brückenschild, ich meine 2,50 Höhe …
Ungesehen hätte ich jetzt ein Cabrio … 😉
Daher mal eben schnell den Gliedermaßstab an die wichtigsten Stellen gehalten und gleich als Aufkleber an’s Armaturenbrett gepinnt (eben gesehen, da fehlt ein Komma und eine Null ;)).

Aufkleber mit Außenmaßen
Aufkleber mit Außenmaßen

Hier nun die gemessenen Maße:

Höhe: 2,85 m
Breite (mit Spiegeln): 2,38 m
Länge: 5,94 m
Spurweite: 2,04 m
Wattiefe: 0,40 m
Höhe unter dem Differential (hinten): 0,21 m
Höhe unter der Vorderachse: 0,25 m

Ja, die Wattiefe gibt der Hersteller reichlicher an – ich habe mir das selbst reduziert. Die Karosse hat einige Öffnungen (Gasfach z.B.), die erst noch verschlossen werden wollen. Daher sollen mir 40 cm reichen, also bis knapp unter den Schweller, der bei 0,42 m liegt.

Die Höhe unter dem Differential.

Man(n) ist geneigt, zu denken, dass der Sprinter in Sachen Bodenfreiheit eine Unbedenklichkeitserklärung haben muss. Der Flaschenhals klemmt am hinteren Differential. Das hängt „nur“ 21 cm über dem Boden. Beim ersten, größerem Stein läuft das Öl direkt aus dem Gussgehäuse … Schutz folgt …

Höhe nach Einbau der Luftfederung von Goldschmitt

Höherlegung Hinterachse
Höherlegung Hinterachse bei 4 Bar – 0,97 m

Da ich gerade beim Messen war, habe ich gleich mal gecheckt, wie sich die Höhe des Heck’s durch den Einbau der Luftfederung verändert hat.


Ps. Super wäre, wenn ein Hymer Grand Canyon S – Fahrer mal messen könnte, wie der Abstand zw. Boden und Radhaus ohne Luftfahrwerk ist. Das habe ich leider versäumt …

15 Kommentare

  1. Man lernt immer wieder dazu, und lieber eher vor der Durchfahrt als mit drinnen und danach als Cabrio, im Sommer vielleicht ja ok, da rauszukommen…

  2. … mensch DANKE dir, habe mich da, warum auch immer, vermessen und den Beitrag gerade aktualisiert.
    Es sind 97 cm bei 4 bar Luftdruck. Die anderen Werte, mit unterschiedlichen Drücken hole ich noch nach.
    So sind deine 90 cm natürlich realistisch. Sorry nochmals. René

  3. Hallo Rene und Hallo Powik-Gravert
    Hihi….supper,danke an euch zwei,ihr habt mir SEHR weitergeholfen.
    Denn jetzt kann ich weiter Planen,sprich ich bring ihn sogar mit Satanlage (14 cm) und ewentuel mit
    den 265/75 ern in die 300 cm hohe Scheuer,danke!!!
    Laut Reifenrechner und euren Angaben kommt er mit den 235/65 R 16 auf ca.275 cm.
    Die Höhe habt ihr doch von der oberkante Dachlucke gemeßen ?

    Danke und Gruß
    Olli

  4. Moin, und ein gutes neues Jahr,
    ich möchte kurz auf eine Zeile in deinem Text hinweisen welche ich nicht unkommentiert stehen lassen möchte, Zitat: “ Die Karosse hat einige Öffnungen (Gasfach z.B.), die erst noch verschlossen werden wollen.“. Das ist hoffentlich nicht so gemeint wie geschrieben,denn die Gaskastenentlüftung hat ja durchaus ihren Sinn und könnte , so denn verschlossen,den TÜV oder Gasprüfer doch verärgern. Vieleicht korrigierst du das nochmal. Ist vieleicht auch überflüssig da alle es einordnen können, aber wenn sich ein „unwissender“ hier Hilfe holt und dann etwas falsch läuft wäre es doch sehr unschön
    Ansonsten prima infos
    Gruß
    Michael

  5. Hi Micha. Na – klar, da hast du natürlich recht! Die Gasentlüftung muss bleiben, nur eben temporär verschließbar. Werd‘ das oben noch ändern. Viele Grüße, René

  6. Ja,was ich hier lese ist ja erstaunlich,ein markenhersteller baut so ein Mist und nimmt noch viel Geldabwertung ohne die grundlegendsten Kenntnisse für Geländefahrzeuge zu haben.Es ist aber zu bedenken und auch zu gute zu halten,der serienmäßige Spriter 4×4 ist nicht für das Gelände gebaut,weil da die verbaute Technik nicht dafür ausgelegt ist.
    Den diese Technik ist für die Straße tauglich und nicht fürs Gelände.Aber viel denken Allrad gleich Gelände,das ist nicht mehr so.
    Für das Gelände gibt es spezelle Fahrzeuge mit der Strassentechnik,aber aufs Gelände optimiert,also Fahrbar,den Serie hat schon Schwierigkeiten bei nassen Wiesen,da hier die Elektronik nicht mehr hilft,die verbaut ist.
    Das Fazit ist klar,4×4 ist keine Gewähr im Gelände fahren zu können,sonder nur auf Teer und mal gobennschotter,nicht Matsch oder schlüpfrig,da versagt all dies Technik.
    Dann das größte mit demnGaskasten,bei jedem Einfachen Camper ist eine einfache Sicherung
    Gegen Wassereinbruch für die Zwangsentlüftung vorhanden und bei Hymer?
    Das ist einnarmutszeugniss für diese Firma die aufweinen Welle schwimmt und denk undenkbar viel vorgaukelt was gar nicht ist,oder noch so unverschämt Aufpreis verlangt um mehr ab zu zocken für camigmobil mit angeblicher Geländetauglichkeit,die suggeriert wird..
    Das gibt aber auch bei allen anderen Herstellern von Allrad getrieben Reisemobile,die sobald
    Schlamm und Feuchtigkeit ins Spiel kommt Versagen,und das für teilweise mehr als 6 Stellige Beträge.
    Es liegt aber auch an am Kunden,der viel Überhang und Geländetauglichkeit möchte und das geht nicht immer nach den Vorstellungen,sonder die Technik und Pysik hat hier die Oberhand.
    Deshalb entstehen halt solche Strassoffroder die nicht mal so viel können,wie ihre 1 Achs angetrieben Camper.Nur auf der Straße ,wo für der Antrieb erdacht wurde ist er im Vorteil
    Und kann seinen Trumpf des 4×4 ausspielen und nicht mehr.
    Ein guter Rat,

    Augen auf beim 4×4 Kauf.

    Dann gibt es noch die gewichtvariante,da lache ich immer,nackt und ohne Extras noch 250kg
    und mit Extras überladen ohne Frau und sonstiges.
    Hier wird der größte Schindluder getrieben,aber diese interresiert nur einen Kunden,wenn er
    Zu Kasse gebeten wird,wegen überladend,das zum Thema luffederung,die ist nicht zum kaschieren von Konstrukteuren die nicht in der Lage sind Gewichtseinsparen bauen,weil sie aus dem möbelstandartbau kommen.
    Hier gilt immer wieder der Spruch
    Geht nicht,
    Gibst nicht,
    können wir nicht
    Und machen wir schon seit 25 Jahren so

    Und so bauen sie weiter schwer,nicht ausgeglichen und konstruktiv sehr verbaut um wartungsfreundlichkeit zu sein,weil in 5 Jahren,er sowieso verbraucht ist.

    Und das schönste ist,die Optik mit den vielen gewichtsbomben,die sinnlos und noch teuer sind,Beadlok Felgen,die Sicherheit sugestieren und nicht ohne spezalwerkzeig mit dem
    ring(Beadlokring) montiert werden kann.
    Damit wird immer wieder bestätigt,das was schön ist meisten kontraproduktiv ist und nur Nachteile im Portmonee und Gewicht bringt ohne weiter Sinn,der einfachen Montag oder repariefähigkeit.
    Diese Geschwühr der sinnlosen Technik und Bauteile ist halt jedem überlassen und Das heist
    Immer wieder,wer im Tal der ahnungslosen lebt,will nicht anderes kennen,Hauptsache es sieht schön aus.

    Ich denke dieser beitrag mit dem Anspruch an etwas nachdenken wird bestimmt nicht online gestellt,weil es nicht in unserem System liegt,Fehlentwicklungen zu benennen und nicht
    auf zu zeigen,weil der Spiegel doch so nahe ist um Möchtegern ohne Sachverstand nicht die
    Clacourezu entziehen oder zu ermuntern.
    Wenn doch bin ich sehr erstaunt das es doch nochMenschen gibt mit Rückrad,die nachdenken erlauben..
    Gruß und viel Gedanken beim lesen,oder mailen.

  7. Hi Wolf.

    Danke für deine Zeilen. Grundsätzlich hast du hier und da vollkommen recht.

    Sicher hast du gelesen, dass ich immer mal schrieb, dass richtig Gelände damit nicht geht.
    Dafür gibt es für weniger Geld Unimogs. Kompromisslos und billiger zudem.

    Es wird nicht zu brauchbaren Ergebnissen führen, darüber Debatte zu führen, was ein Sprinter 4×4 kann und was nicht.
    Dem einen reicht genau das, der andere braucht eben mehr.
    Der eine braucht 4×4 für die Eisdiele, der andere für den Offroadpark, der wieder andere fährt mit nem heckgetriebenen Bulli und Sommerreifen um die Erde …

    Schön, wenn hier jeder für sich entscheiden kann 🙂

    Völlig recht gebe ich dir allerdings in Sachen, die der Hersteller berücksichtigen könnte. Eben z.B. die Gasentlüftung …

    Viele Grüße, René

    Ps. Ein großer 4×4-Grund für mich ist beispielsweise der Winter – wenn es viel schneit, komme ich ohne Allrad nicht mal vom Grundstück. Aber auch die Fahrt zu abgelegenen Buchten in Portugal will ich nicht missen. Für die Kiesgrube brauch‘ ich ein solches Auto nicht. Wär‘ mir einerseits zu teuer, andererseits – wie du richtig meinst – nicht 4×4 genug …

    PPs. Dein nächster Post vielleicht mit richtiger Mailadresse und Namen – wäre dann authentischer 🙂

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