Zwei Jahre alt und rund 49.500 auf der Uhr, meine Langzeiterfahrungen mit dem Hymer ML-T 580 4×4 – ergänzt um die Erfahrungen auf der Panamericana.

Kann man, bei knapp 50.000 Kilometern, wirklich von Langzeiterfahrungen sprechen? Nein, ich glaube nicht. Für mich sind es aber dennoch Langzeiterfahrungen. Einerseits fahre ich selten ein Wohnmobil über eine solch lange Zeit. Allein das könnte schon für die „Hymer-Büchse“ sprechen. Andererseits sind es wirklich selbst „erfahrene“ Kilometer. Die meisten Kilometer auf der Autobahn, einige Strecken im Schlamm und auf Feldwegen, die wenigsten allerdings auf echt ganz schlechtem Wege. Etwas mehr im Job, den Rest privat.

Apropos echter „Schlechtweg“, also wirkliches Offroad … In letzter Zeit frage ich mich immer öfter, ob man/n wirklich immer alles braucht? Sprich‘ immer die maximale Performance – also Allrad, Sperren, AT’s, MT’s, Winde, High Lift, Sandbleche, Kompressor, Kettensäge, Axt, Tools, Seile, Planen, Ersatzteile und was weiß ich noch alles. Das Wettrüsten kennt gerade kein Ende. Offroad-Händler, welche schon in der Öko-Versenkung verschwunden waren, erkennen die Zeichen der Zeit und polieren alte Kataloge wieder mit Elsterglanz. Und das wo beinahe jeder Feldweg mit einer Sperrscheibe versehen ist/wird. Genau genommen auch absolut richtig. Sah neulich erst (kopfschüttelnd) eine Herde wilder „Wrangler“ … Auf der anderen Seite hatte ich auch einigen Spass beim Befahren der „Küstenwege“ in Griechenland. Ohne Sperrscheibe, nah am Wasser. Genau dort passt der Hymer ML-T 4×4 auch hin. Mit einiger „Modifikation“ aber auch auf die Panamericana, mehr dazu weiter unten.

Der Allrad-Hype performt.

Ganz zur Freude der Händler und Hersteller. Ich hörte neulich einen Preis für ein IVECO Daily 4×4 Wohnmobil (recht bekannter Aufbauhersteller im kantigen Kastendesign der frühen Neunziger). Gelinde gesagt hatte ich echt große Not zu verstehen, warum man jenseits der 330.000 – ja weit über „dreihundertdreißigtausend“ Euro – für ein Wohnmobil auf dieser Basis ausgeben kann. Die „Wohnmobilblase“ wird ganz sicher platzen. In greifbarer Nähe, meine ich. Für oben genannte Summe kann ich mir derweil knapp drei Hymer ML-T 4×4 ordern. Zugegeben, der Hühnerstall (wie Tobi gut gelaunt zu sagen pflegt) hat dann vielleicht 2/3 Schwächen mehr, wie das Hochhaus auf dem 4×4-Italomacho. Wenngleich ich da auch von Nacharbeiten/Reparaturen hörte.

Dennoch werden die Erlebnisse so Pi mal Daumen die gleichen sein, meine ich immer. Aber … Genau! Genau das macht JEDER eben so, wie er es will und vor allem auch braucht. Für mich redend hätte ich, bei genanntem Budget, dann lieber das Universal-Motor-Gerät aus der Schmiede, der auch der Sprinter entstammt. Wie auch eine optisch formschönere Kabine, die nicht sofort an eine reisende Schrankwand erinnert.

By the way – den Iveco Daily 4×4 habe ich für mich, nach längerem Begutachtungen, völlig ausgeschlossen. Da war der Rost am Neufahrzeug das kleinere Übel. Wenngleich es, mit drei Sperren, schon ein echt krasses Pferd wäre. Der blanke, italienische Kastenwagen (lang/hoch) kostet übrigens runde 90.000 Eur (in meiner Wunschkonfiguration) – hatte ich mir mal kalkulieren lassen. Sinniere gerade immer noch, wohin die Differenz genannter Summen wohl wandert?

Und was hat das bis hier her mit Langzeiterfahrungen zu tun?

Denke ich auch gerade. Und weil wir gerade so schön beim Abschweifen sind … Ein Fotograf sagte neulich „den meisten Offroad-Spaß hatte ich mit einem Volvo für 1500 EUR“. Selber hochgelegt und gute Reifen drauf. Das Beste daran war folgende Aussage.

Wenn er – in welchem Land auch immer – zerfliegt, schraube ich die Platten runter, schenke den Schlüssel einem Local und fliege heim.

Sitzt! Also der Inhalt.

So. Das war noch mal schnell Off-Topic, nun gehts aber wirklich in’s Eingemachte. Eben zu den Langzeiterfahrungen mit dem Hymer ML-T … 😉

Der Sprinter 907 mit 190 Ps und 4×4-Antrieb.

Wie hier schon berichtet, hatte ich in Portugal eine Panne damit. Zwei Dichtungen an der Frischluftansaugung. Defekt durch falsche Erstmontage.

Naja, dass war es eigentlich schon in Sachen Reparaturen. Der Mercedes Benz Sprinter 907, mit Obereigner Allrad, macht einen echt perfekten Job. Ohne Fehl und Tadel und bislang höchst zuverlässig.

Einzig die vielen Rückrufe nerven etwas. FÜNF Stück in zwei Jahren. Jedesmal Kleinigkeiten, die ich auf der Durchreise erledigen lassen konnte.

Auch auf der Durchreise hatte ich meine erste Durchsicht bei einem großen Autohaus in Chemnitz machen lassen. Habe gleich ALLE Öle tauschen lassen, entsprechend teuer war die Rechnung, aber Gutes für Gutes eben. Öl kostet halt. Diese Werkstatt sieht mich allerdings nicht mehr. Ok, eine Terminvergabe kann schon mal schief gehen, wir sind alle nur Menschen.

Schlimmer für mich war, dass der Sprinter nachher wie frisch aus dem Schlachthof aussah. Ich glaub mein Hamster bohnert, als ich – nach 100 Autobahn-Kilometern – checken wollte, ob er dicht ist. Verölt von vorn bis hinten. Super verteilt durch die Kardanwelle. Nein dicht war glücklicherweise alles. Aber Ölrückstände, nach Wechsel, haben wir zu DDR-Zeiten schon schön säuberlich entfernt. Allein der Umwelt wegen. Aber auch weil es sich für einen Schlosser gehört, seine Baustelle aufgeräumt zu verlassen. Schade.

Ganz anders meine Erfahrungen in der Mercedes-Benz-Niederlassung in Kamenz – nett, schnell, verbindlich, Weltniveau! Wie erst neulich als der erste TÜV fällig war. Oder beim Nachprogrammieren des Spurhalte-Assistenten (der funktionierte in meiner Konfiguration nicht). Die Verkehrszeichenerkennung bekam dabei auch gleich ein Update. Danach werden auf der Autobahn 100 km/h, nicht mehr nur 80 km/h angezeigt.

So, mehr gibt es eigentlich zur Basis des Hymer ML-T 580 4×4 nicht zu sagen. Der Sprinter sprintet! Erst neulich, völlig entspannt durch 13 Länder. Deutschland, Tschechien, Ungarn, Serbien, Nordmazedonien, Griechenland, Albanien, Montenegro, Bosnien Herzegovina, Kroatien, Slowenien, Österreich, Tschechien und wieder Deutschland. Die letzten 1450 km am Stück – genau dabei überzeugt er richtig. Völlig entspannt crooven und Strecke abreisen. Dabei gönnt er sich zwischen 12 und 15 Liter Diesel. Meistens um die 13 Liter. Jedoch stets kommod unterwegs. Reise ja und flüchte nicht.

Griechenland mit dem Wohnmobil
Griechenland. Unten links steht er, der Hymer MLT 580 4×4 – zusammen mit einem Grand Canyon S 4×4 …

Und der Aufbau von Hymer?

Habe ja hier und da schon mal über die Unzulänglichkeiten in der Montage geschrieben. Da wird die Ingenieurleistung der Leichtbauer – und hier punktet der Serienhersteller im Vergleich zu den Individualausbauern wirklich – leider immer wieder geschmälert. In den vergangen zwei Jahren habe ich da einiges optimiert. Also Schrauben ordentlich eingesetzt bzw. durch Varianten aus Edelstahl ersetzt, ein Dachfenster sowie die Linke Serviceklappe neu eingedichtet. Auch das völlig lieblos auf das Dach „geschmissene“ Alublech ist nun auch runter, Bilder erspare ich euch … In Summe Schönheitsfehler. Denn wirklich auseinander geflogen ist am Aufbau selbst noch nichts. Über die Garantiearbeiten hatte ich eher schon geschrieben, es waren eine Duschtür die einen kleinen Riss hatte und die Begrenzungsleuchten zogen marginal Feuchtigkeit.

In einschlägigen Foren/Gruppen wird ja immer mal richtig über die Qualität hergezogen. Ja na klar, da gibt es schon echte Kraupen, vor allem aber auch ein völlig überlastetes Händlernetz. Freie Servicestationen wären da echt eine Wucht.

Einzig was echt stört.

Glaube jedoch, dass ich hier echt pinzig bin. Und zwar beim Klappern der Schieber. Mittlerweile sind sie, dank eingeklebter „Schwingungsdämpfer“ – also kleine Schaumgummiaufkleber, recht ruhig. Vor einer „richtigen“ Reise würde ich hier auch noch mal drüber gehen und ggf. neue Gleitschienen verbauen.

Ja, na klar. Oben genannter, wie auch jeder andere, Individualausbauer macht das ganz ganz sicher besser. Aber bei der aktuellen Wartezeit von 3 Jahren und der verbleibenden Differenz, habe ich eine Menge Zeit/Geld, um eben die ein oder andere Kleinigkeit zu „insten“, vor allem aber auch um zu reisen.

Eins noch.

Die Reserveradhalterung … Vermutlich hätte ich nach ca. 45000 Kilometern mein Reserverad suchen müssen. Das wäre ganz sicher aus der Halterung raus gerissen. Hier waren schon mächtige Risse um die eingeschweißten Muttern zu verzeichnen. Also da, wo das Blech durch das Schweißen härter wird.

Ein Tipp an dieser Stelle – klebt härteren Schaumstoff zwischen Wand und Reifen, um so die Vibrationen abzustellen, dann sollte das auch halten. Könnte sein, dass das Dünnblech mit den AT’s nebst Deltafelge überfordert ist, jedoch könnte die Konstruktion aber auch etwas derber ausfallen.

Mein Reserverad fährt nun auf dem Dach mit. Hatte mich am Heck eh gestört.

Nun aber – mit dem Hymer ML-T 580 4×4 auf der Panamericana!

Vermutlich haben die meisten gleich bis hier hin „vorgespult“ – geht es doch hier um echte „Langzeiterfahrungen“.

Der liebe Edwin meldete sich auf diesen Beitrag. So musste ich ihn natürlich, in der Hoffnung nicht unhöflich zu sein, einige Fragen stellen. Am besten veröffentliche ich gleich unseren Mailverkehr.

Hier nun der wichtigste Teil unserer Mails.

Edwin, super gern würde ich von deinen Erfahrungen, im MLT durch Südamerika, berichten. Natürlich nur, wenn du möchtest. Gern auch völlig anonym.

Ich habe eine sehr technisch affine Leserschaft, wenngleich auch welche dabei sind, die sicher den Campingplatz nie verlassen werden, so wollen sie doch gern maximal vorbereitet sein … 😉 Für mich selbst steht die Panam auch an. Wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob ich das mit dem MLT will. Um so mehr freue ich mich auf deinen Input. Bin auch jetzt schon sehr dankbar, hätte natürlich auch maximales Verständnis, wenn du sagst, dass ist nichts für mich … 😉 Folgende Fragen brennen mir persönlich.

1. Welche Route hast du geplant?

Um es gleich vorwegzunehmen: ich war mit Seabridge, also einer Gruppe unterwegs. 30'000km, 15 Länder, 180 Tage – sollten es sein. Aufgrund Corona musste die Reise in Costa Rica abgebrochen werden. Wir flogen nach Hause, das Fahrzeug blieb in Costa Rica im Dezember flogen wir nach Costa Rica zurück und besichtigten das mittlerweile recht offene Land auf eigene Faust. Ende Januar 21 traf sich eine Seabridge-Rest-Gruppe wieder und wir fuhren den Rest der Strecke – naja, nicht so ganz – mit dieser Gruppe weiter. Die USA-Grenze war aber und ist bist heute geschlossen. Nach drei Monaten México flogen wir wieder nach Hause. Das Fahrzeug steht in Tepotzotlán (bei México City).  Stand heute.


2. Warum hast du dich für den MLT entschieden?

Wir wollten das Fahrzeug speziell für diese Panamericana-Tour (und vielleicht folgende ähnliche Touren) kaufen.
Bedingungen: 4x4, (damit) höher gesetzt, Längsbetten, Breite zum "aneinander vorbeikommen", flexibler Wendekreis, Werkstätten-Dichte in Südamerika bzw. weltweit … 
Dazu kamen diverse "Nice-to-have" wie Platz (Garage), Dusche, Kühlschrankgrösse, Temperaturschutz, etc.
Es gibt ja einige Fahrzeuge, welche diesen Ansprüchen weitestgehend gerecht werden. Schlussendlich wird es aber immer eine Kompromiss-Lösung. Für uns erreichte der MLT die Bedingungen und kam nahe an die Wunschausstattung heran.


3. Welches Baujahr, Getriebe und welcher Motor ist verbaut?

2018, Mercedes-Benz 316 CDI, 120KW/163PS, Euro VI-D.

Anmerkung zum Motor: Die verbreitete Meinung ist, "nimm den 6-Zyl.". Ich wollte den auch, war nicht gerade vorrätig. Mittlerweile bin ich mit dem 4-Zyl. sehr zufrieden. Die 164 PS waren auf der langen Tour, mit steilen Passagen, nie zu schwach. Ich habe einen Freund, der hat den 6er/190PS. Der Wagen läuft klar ruhiger als meiner, dafür braucht er 17-18 l/100km, ich 12-13.

4. Welche Veränderungen (und warum) hast du am MLT vorgenommen?

Selbstbau: Solaranlage auf Dach 2x150WP nach 4 Richtungen aufstellbar, Faltbarer Solarkoffer 150WP, zusätzlich 3 AGM-Batterien je 95 AH, Wechselrichter rein 3000W mit Vorrangschaltung, Anpassung der 230W-Anschlüsse an den Wechselrichter, Zusatz-Möglichkeit für Kühlschrank auf Dauer-12V-Betrieb, Zusatzschlösser Aufbau- und Garage-Türen.
Fremdbau: SOG-Anlage für Toilettenkassette
Div. Einrichtungen: Automatische (Schwach) Lichter für die Nacht, Handtuchhalter, Zugschnur für Wäsche,
Garage: Regalgestell für Euro-Boxen, Waschmaschine mobil (haben wir wieder entfernt!), Gasverlängerung für Grill, Alu Teleskop-Leiter, ae-Aqua-Filter, Offroad LED Light Bar,  Frontscheibenisolier-Matte, etc.


5. Welche Veränderungen würdest du heute zusätzlich vornehmen?

Luftfederung hinten (sofern "ohne vorne" erlaubt?), Treppenstufe auf Beifahrer-Seite, Unterbodenschutz (Motor, Getriebe, Differential, ...), Elektrische Heizung 2000W mit Fernbedienung.

Aw. Die Luftfederung gibt es, meines Wissens, nur für hinten. Eine andere Lösung, die ich selbst auch fahre, habe ich hier beschrieben.

6. Welche Dinge gehen am MLT gar nicht?

Überhang hinten, mit Folgen – Aufsitzen auf Wassertank, Abkratzen des Heckbodens. Eigentlich müsste der MLT-580 einen Böschungswinkel haben oder man müsste allenfalls auf den längeren Radstand umsteigen (dafür dann mit anderen Nachteilen).


7. Welche Pannen hattest du?

Lange Zeit gar nichts, dann bei ca. 35'000 ein kaputter nicht-originaler Dieselfilter. Kurz vor meinen nun 50'000km dann: Reifenpannen, 2x Ventil (Gummi anstelle Metall!),
1x kleiner Riss in der Felge (geschweisst!, nun als Reserve),
Das Übelste: Kraftverlust am Motor (gelbe Warnlampe), aber nur spürbar an Steigungen. Also kein richtiger Notlauf. Auf Autobahn kaum spürbar (100 km/h), an Steigungen dann nur noch 50-60 kmh. Nach längerer Analyse in der Werkstatt, dann endlich die Lösung – das AGR (Abgasrückführung) funktioniert nicht mehr richtig, war verschmutzt. Ziemlich aufwändige Reinigung. Nun läuft der Sprinter wieder wie neu!
Fahrerische Pannen hatte ich auch, Einsinken in Sand, Wasser und nasse Wiese. War aber immer mein Fehler.

8. Wie sah die Werkstattversorgung aus?

Eigentlich überraschend gut. Allerdings sind in Latein-Amerika nur LKW-Werkstätten dazu in der Lage (Freightliner). Dazu braucht es immer psychischen/diplomatischen Druck zum Voranbringen, also persönliche Anwesenheit oder regelmässige Anrufe …

9. Wie hast du die Sache mit Ad Blue und dem RPF gelöst?

Ich habe mir das weg programmieren lassen. Das ist zwar nicht gerade günstig, gibt einem aber etwas Vertrauen mit. Wir waren ja immer wieder auf erheblichen Höhen (bis über 4000m). Ab 2700m macht ja der Sprinter-DPF nicht mehr mit.

10. Welche Mercedes Ersatzteile hattest du dabei?

Ich habe mir eine ganze "Kiste" von Mercedes Villingen-Schwenningen zusammenstellen lassen, rd. 1.500 Eur.

11. Würdest du eine solche Reise erneut mit dem MLT antreten?

Ja, auf jeden Fall. Wir hatten in der Gruppe alle Arten von Fahrzeuge, teure und günstige. Zudem hatten wir natürlich auch diverse andere Langreisende getroffen. Fast alle hatten ihre Probleme. Unter dem Strich hat sich unser MLT wohl am besten verhalten – Fahrfähigkeit, Qualität, Komfort, Preis/Leistung (!) etc. Das wurde mir von den "Konkurrenten" auch oft bestätigt, wenn auch ungern. Eine viel besprochene Variante wäre der MLT-570.

Ich könnte noch endlos weiterer Fragen eintippen, weiß aber, dass es auch unverschämt sein könnte. So würde ich mich irre über eine Antwort, gern auch über ein/zwei Bilder, freuen.
Aber … Immer nur, wenn es dir auch recht ist?
Ich sende sonnige Grüße aus Deutschland, bin ab morgen auf dem Weg nach Griechenland … 😉

René

Und jetzt ihr wieder!

Ich glaube, das war mal echte Tiefe in Sachen Langzeiterfahrungen mit dem Hymer ML-T 580 4×4. Im Namen aller Leser danke ich dem Edwin und würde mich freuen, wenn ihr ihm per Kommentar zuwinkt!

Geniest den Sommer weiterhin!
René

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39 Kommentare

  1. Servus Thomas. Am. Nordkap war ich noch nicht. Aber bei Minus 20 Grad schon unterwegs. Funktioniert alles. Die Heizung muss allerdings durchlaufen. Nachts nur Absenken (ich senke immer auf 15 Grad). So werden alle Fächer/Tanks weiterhin mit Warmluft versorgt. Den Abwassertank, im Zweifel, immer offen lassen. Viele Grüße, René

  2. Hallo, Danke für Eure Erfahrungen und Umbau Tipps. Habe meinen
    MLT 580 4×4 seit April dieses Jahr. Bin jetzt 5.500 km gefahren
    Durch Sizilien und zurück. Alles wunderbar. Habe Delta Höherlegung
    Incl. Felgen.
    Möchte im Winter ans Nordkap. Wer kann mir sagen ob ich die
    Wasser und Abwassertanks noch Frostsicherer machen sollte?
    Und hat jemand dazu Erfahrungen ? Reicht meine Truma Dieselheizung?
    Gruß
    Thomas Gerrit

  3. Danke für deine Infos, Markus. So natürlich absolut nachvollziehbar. Aber, so lange nicht wirklich alle Fakten klar sind, bleibt es beim Glaskugellesen. Ich drücke euch die Daumen und bin froh, noch nen „Alten“ zu haben …

  4. Hallo in die Runde,
    ich bin leider auch bei denen, die eine Absage erhalten haben. Mein Freundlicher hat mir signalisiert, dass der neue Motor voraussichtlich einen satten Aufpreis haben wird. Also Nachlass verhandeln wird wohl eher nicht zu erwarten sein. Und bei der Recherche habe ich gelesen 4MATIC ist nicht wirklich ein permanenter Allrad, sonder Heckantrieb, bei dem die Elektronik die Vorderachse zuschaltet. Es nennt sich nur permanent weil der Fahrer selbst keinen Einfluss hat, keine Ahnung ob das so wirklich stimmt. Für mich ist das Fahrzeug leider kaum noch interessant, die Faktoren für die ich den Kompromiss mit Zuladung und Platz zu akzeptieren bereit gewesen wäre, fallen weg. Wir unterhalten uns mit dem Händler über Alternativen, vermutlich nun eher komfortbetont.

    Wünsche allen hier viel Erfolg mit der Liefersituation,

    Gruß, Markus

  5. Ganz klar ML-T, der GCS ist hinten und vorn zu klein dafür. Wenngleich natürlich cooler… 😉

  6. Servus Joe. Ja, es geht um. Aktuell informieren einige Händler Ihre Kunden. Neuer Motor, neues Antriebskonzept. Getuschelt wurde lange. Nun wird’s ernst. Nun mal ehrlich – welche Optionen bleiben dir? Rücktritt oder zur Stange halten? Ggf. mit Preisnachlass, da ja anders vereinbart. Vermute, ich würde einen Preisnachlass anstreben. So du nicht doch noch einen vom Hof (alter V6) kaufen kannst/willst. Aber viele stehen nicht mehr im Netz …. Weiter wirst du kein Womo haben, was du ja haben wolltest. Vielleicht ist die neue Maschine und der neue Antrieb nebst 9-Gang-Wandler gar nicht soooo schlecht. Was aus der Höherlegung des 4×4 wird, weiß aktuell wohl niemand ganz genau. Ein „Kenner“ flunkerte neulich, dass es auch wieder eine Höherlegung geben soll. Aber wirklich nur hören/sagen und Glaskugellesen. Nun, weiter bist da damit sicher nicht. Aber von meiner Seite ein klares „nehmen“. Gut verhandeln, um so Raum für nachträgliche Veränderungen haben zu können. Der Sprinter ist sooo beliebt, die Zubehörhersteller stehen schon in den Startlöchern und wollen doch weiterhin ihre Sachen in den Markt bringen. Sprich, es wird für ALLES eine Lösung geben! 😉 Salut, René

  7. Hallo Joe,
    das tut mir leid das Hymer b.z.w. Mercedes jetzt schon umstellt, ich hoffe das es nicht noch zusätzliche Lieferverzögerung gibt.
    Ich habe zum Glück meinen 570 Crossover Anfang Juni noch mit V6 und Zuschaltallrad abholen können und bei 3500 km schon ein paar schöne Tage damit verbringen dürfen.😎
    Leider werden wir alle damit leben müssen das es immer weniger Hubraum wird .
    Mit dem 4 Zylinder und 4 Matic wirst du mangels Alternativen wohl leben müssen, ich würde aber davon ausgehen das Untersetzung und Höherlegung fehlen wird. Vielleicht gibt es ja wenigstens eine Hinterachssperre wie bei VW.
    Die Nachrüster warten also auf dich😏
    Grüße Andreas

  8. Hallo Rene,
    jetzt verfolge ich Deinen Blog seit einem Jahr mit steigendem Interesse und steigender Vorfreude auf meinen bestellten ML-T 580 4×4 mit V6-Motor. Dann am Freitag der Tiefschlag: Hymer bekommt von Mercedes keine Sechszylinder mehr. Es wird nur noch der Vierzylinder mit 190 PS und dem permanenten Allrad 4MATIC ausgeliefert. Am Wochenende große Depression und den festen Entschluss meine Bestellung zu stornieren, dann am Montag erste Recherche im Internet. Der OM 654 scheint nicht das schlechteste Triebwerk zu sein. Er spart Gewicht (klar zwei Zylinder weniger) bei gleicher Leistung 190 PS und offensichtlich gleichem Drehmoment: 440 Nm bei 1350–2400/min. Das 7-Gang-Wandlergetriebe wird durch eine 9-Gang-Automatik ersetzt. Klingt auch gut. Über die 4MATIC im Sprinter habe ich noch keine Details gefunden. Keine Information, ob es eine Untersetzung oder eine zusätzliche Differentialsperre gibt. Dann meine Überlegungen zu den Vorteilen eines permanenten Allradantrieb. Er wirkt immer, auch auf der Straße bei Schnee und losen Untergrund und fördert die Fahrsicherheit. Der zuschaltbare Allrad wirkt nur, wenn ich ihn zuschalte (sorry für die Binsenweisheit), also im normalen Straßenbetrieb unterstützt er nicht, denn kaum einer wird damit auf der Straße unterwegs sein. Beide Systeme haben keine Sperrdifferenziale und arbeiten bei durchdrehenden Rädern mit der Bremse. Also kein Unterschied im Gelände. Die 4MATIC hat somit keinen Nachteil zum zuschaltbaren Allrad.
    Nächster Punkt, was ist mit der Höherlegung und den Delta-Felgen. Ist beides noch machbar? Da kann Delta4x4 hoffentlich bald Auskunft geben. Wenn ja, ist die Optik gerettet.
    Klar ein alter Petrolhead wird einen V6 einem Reihenvierzylinder immer vorziehen und eine 4MATIC klingt schon sehr nach PKW, aber man muss sich der neuen Realität stellen. Was sagst Du und die Leser?
    Grüße
    Joe

  9. Hallo René, super Bericht zu Deinem ML-T 580…wir wollen uns nun auch einen Hymer kaufen…stehen aber noch vor der Entscheidung Grand Canyon S oder ML-T 580…beide mit Iglhaut Umbau (über Sinn oder Unsinn lässt sich streiten, aber haben ist besser als wollen 🙈🙈🙈)…da wir zwei Hunde mitnehmen tendieren wir eher zum ML-T 580, da es doch etwas eng werden könnte im GCS auf 6m…oder hat jemand hier vielleicht ähnliche Erfahrung mit Hunden im GCS? Liebe Grüße, André

  10. Einen Nachtrag hätte ich noch, lieber Rene:

    Falls es irgendwann soweit kommen sollte und mein Hymer ML-T 580 4×4 mit allem Delta- und Goldschmitt-Schnickschnack ausgeliefert werden sollte, komm ich persönlich bei dir vorbei zum Fachsimpeln. 😀😀😀

  11. Lieber René, danke vielmals für deine Einschätzung. Du hast recht, man tut etwas oder lässt es. Wie du es schon selbst (etwas desillusioniert) in deinem Erfahrungsbericht darstellst, indem du von einem Allrad-Hype sprichst. Bei mir werden es, wenn alles gut läuft, noch ca. 15 Jahre sein, dann ist der „Hype“ altersbedingt sowieso vorbei. Aber wem gefällt nicht so ein Auto, wie deines?! Aber leider sind solchen Überlegungen auch finanzielle Grenzen gesetzt, bei mir zumindest. Ganz zu schweigen von dem, was uns Vater Staat in den nächsten Jahren in Sachen Klimaschutz abverlangen wird….

    Ein schönes Wochenende
    wünscht

    Michl

  12. Michl, jede Veränderung hat eine Kehrseite. Wenn du selbe fürchtest, lasse alles original. Es wird, durch die Spurplatten definitiv einen früheren Verschleiß der Radlager geben. Die Frage ist nur wann? Wir reden von nem Transporter, der wenigstens 500 TKM rollen sollte … 🙂

  13. Hallo lieber René.

    Danke für die Information zum Thema Abnutzung BF Goodrich. Nachdem ich in deinem Erfahrungsbericht nichts von vorzeitigem Verschleiß an der Hinterachse gelesen habe, gehe ich davon aus, dass die Veränderungen an der Achsgeometrie, bedingt durch die fetten Spurverbreiterungen, die du montiert hast, bisher keine negativen Enflüsse verursacht haben (ewig langer Schachtelsatz, sorry).

  14. Na klar Michl, fahre die schon zig 10 TKM auf mehreren Autos. Einen Satz mal 80 TKM. Aber … nach ca. 60 TKM bzw. nach 4/5 Jahren könnten sie runter. Einerseits werden sie hart (schlecht bei Regen/Schnee), andererseits entsteht ggf. Sägezahn. Je nach Fahrweise. Am GCS hatte meine nach 50 TKM schon spürbare Sägezähne … So. hoffe, du bist nun grob im Bild. René

  15. Hallo René, danke für deinen Erfahrungsbericht. Zum Thema Verschleiß der BF Goodrich 265er, könntest du dazu noch etwas sagen?

    Danke im Voraus.

    Liebe Grüße
    Michl

  16. Hi Tom. Optimieren geht immer … 🙂 Fahre/genieße doch erst mal und ändere dann, was für dich wichtig scheint. Viele bemängeln die Isolierung beim GCS und optimieren, mit viel Aufwand, nach …
    Viel Vorfreude!
    René

  17. Mal wieder absolut lesenswert!

    Auch wenn ich beim Thema MLT gar nicht mitreden kann.

    Unsere GCS Bestellung ist nun fast ein Jahr her und nächste Woche entscheidet sich, ob wir ihn noch vor den Betriebsferien bekommen oder nicht.

    Sorry für Offtopic 🙂 … aber langsam halten wir es nicht mehr aus.

    Wenn ich Eure Hinweise zur Reserveradhalterung lese frage ich mich, ob das für den GCS auch optimiert werden sollte? Das haben wir nämlich auch noch vor.

    Dir René eine gute Reise nach und in Griechenland. Hoffentlich ohne Varianten-Dilemma.

    Gruß

    Tom

  18. Martin, grüß dich. Habe mir das eben noch mal genau erfragt und werde es beschreiben – vielleicht gleich für alle … 😉
    Viele Grüße, René

  19. Hallo Rene,
    ich würde Edwin gerne fragen (siehe deine Frage 9 unten), wo er die ganze Abgasnachbehandlungstechnik (was für ein Wort) wegprogrammieren hat lassen und was für Funktionen alle geändert wurden.
    Ausserdem, wurde der DPF und der SCR-Kat ausgebaut.
    Vielleicht kannst du mir auch seinen Kontakt weitergeben.

    Vielen Dank für deine tollen Beiträge
    Gruß Martin

    9. WIE HAST DU DIE SACHE MIT AD BLUE UND DEM RPF GELÖST?

    Ich habe mir das weg programmieren lassen. Das ist zwar nicht gerade günstig, gibt einem aber etwas Vertrauen mit. Wir waren ja immer wieder auf erheblichen Höhen (bis über 4000m). Ab 2700m macht ja der Sprinter-DPF nicht mehr mit.

  20. Ralph, servus! Ja eine zusätzliche Federlage, dass wäre es! Der technisch wohl eleganteste Weg. Jedoch gibt es da, meines Wissens, nichts mit dem Segen der Rennleitung. Also eben ohne Tüv. So habe ich zur Höherlegung von DELTA4x4 (3/4 Beiträge weiter vorn) gegriffen. Technisch überschaubar … Gute Reise! René

  21. Hallo René,
    Wieder ein super Bericht, Danke!

    Ich hab ja „nur“ den GCS 4×4 aber bin durchaus zufrieden auch wenn ich die Aufbauqualität von HYMER def. ausbaufähig halte.

    Das Elektrochaos im GCS und v.a. das abgesenkte Heck wegen dem Aufbaugewicht ist eine Frechheit.
    Was hältst zu von einem Zusatzfeder Blatt statt Luftfederung in Verbindung mit 245/75 R16?
    Ich möchte keine zusätzliche Störquelle mit einer Luftfederung verbauen 🤔

    Viele Grüße
    Ralph

  22. He Micha, alter Freund und Kupferstecher. Danke für deine Wilma-Zeilen. Lass das Wasser nicht zu lange ins Nirvana laufen, könnte gammeln. Würde mich porös machen … 🙂 Grüss deine Frau, bis bald! René

  23. … wie geschrieben, entklappere die Halterung mit derberem Schaumstoff oder Gummi zwischen Wand und Reifen, dann sollte nichts passieren.

  24. Danke dir Dieter! Kannst du sagen, welchen Dieselfilter du verbaut hast? Auf das OPD-Gerät warte ich auch noch … 🙂 Für deinen 906er gibt es viele, für den 907er bin ich noch nicht fündig geworden. Und … Wolltest du dich nicht eigentlich vergrößern? Servus, René

  25. Stefan, mein Lieber – sobald deiner fertig ist, gehen wir auf Jungfernfahrt!!! Darauf freue ich mich! Grüss auch deine Frau, René

  26. Hi Micha. Danke für die fetten Zeilen. Mensch – da hast du ja echt geklotzt!!! 🙂 Weiter machen und immer auch schön an die Rennleitung denken …! Gute Reise dir/euch! Salut, René

  27. Hey René,
    war ein echt spannender Bericht mit Edwin von der Pan. Mal schauen in Zukunft für mich 😉 Jedenfalls herzlichen Dank.
    Ich bin ML-580, 4×4 Fahrer seit fünf Jahren, zuerst den „kleinen“mit der 163 PS Maschine, mit dem ich aber prinzipiell auch zufrieden war. Und etwas optimiert hatte. Das gleiche, aber weiter optimiert spielte sich dann im März 2020 ab, da hatte ich endlich einen gefunden mit der Königsmaschine, also 6/190, incl Allrad/Untersetzung, der auch gesamt in seiner Ausstattung meinen Vorstellungen entsprach.
    Kurz zu den „Optimierungen“ : Foilierung in Silbergrau, Motorhaube in Carbon Folie. Fünf Räder 18“/265 AT natürlich.
    Schutzbleche unten von vorne bis hinten, alle durch. Luftfederung hinten, plus bessere Stoßdämpfer vorne und hinten. Elektrische Fußstützen vorne + hinten am Führerhaus.
    Max Lüfter an der Küchendecke. Schnorchel musste auch sein, der „Kochtopf“ darauf passte wegen der kleinen Bärennase von Hymer nicht, also den Standard dran. Seilwinde unter vorderem Stossfänger ( war aufwendig ).
    In der Garage Thule Fahrrad Aluschienen Auszug, Gestell aber abmontiert, und Regale in Oberbayern mit einbauen lassen.
    Es gibt immer was nützliches, was man wohl selten braucht, aber nice to have is 😉 Wie zB einen schwarzen Frontbügel mit zwei flachen LED Strahlern drauf. Die mussten dran.
    War eine Aktion, das ganze kam aus Litauen. Hat aber funktioniert.
    Ich will hier nicht den Rest noch aufschreiben, das wäre zum Nähte platzen zu viel. Interessiert bin ich sehr an der Auflastung von Dieter auf 4,5T. Was dazu erforderlich war, ich bitte darum !
    Nun, bin fast noch ein Greenhorn nach 30.000 km, aber auch ein Fan geworden. Ein paar Dinge könnten besser sein, aber die stören mich nicht sehr. Ingesamt also knorke, nur die MB Pilotensitze könnten länger in der Beinauflage sein. Demnächst ist Schweden/Norwegen dran. Und dann kommen noch andere Gebiete zu ihrem Recht. Da steht noch einiges auf der Liste ✋
    Also, letz fetz, das ganze hier mit René und Euch anderen macht Freude, und hilft einem weiter.
    Herzliche Grüße aus dem Aachener Raum, Michael
    Und von Sam, meinem tierischen Begleiter ( Hovawart )

  28. Hallo mein lieber René,
    ein sehr interessanter und objektiver Bericht….
    ich hoffe wir können Dir bald ein Feedback mit unserem Füss/ Iglhaut- Sprinter geben.

    Sonnige Grüße von der Schwarzmeerküste

    Stefan

  29. Wie immer schön geschrieben René !!
    Unsere Wilma (GCS) ist ja seit letztem Samstag auch 1 Jahr bei uns, mehr oder weniger 365 Tage im Jahr bewohnt/genutzt.
    Auf Seiten Mercedes ein klares Daumen hoch, haben wir doch bisher nur einen hängenden Zuluftschlauch am Zuheizer zu bemängeln gehabt, der „Klong“ im Antriebsstrang wäre nicht nötig zu „verkleben“ gewesen aber bisher gibt er kein Ton mehr von sich. Zusätzlich hatte uns Mercedes überrascht als ich rein pro forma auch bei denen in Stuttgart Hallschlag angefragt hatten ob man den Zuheizer aufrüsten kann…innerhalb keiner 24h kam die Antwort mit Angebot zu einem echt guten Preis. Was den Aufbau von Hymer angeht….wie gesagt nach Knaus konnte es nicht schlimmer werden und bisher passt alles soweit, Kleinigkeiten mache ich eh gleich selber dann weiß ich das es passt. Nur unser Waschbeckenabfluss entleert momentan irgendwo in das Seitenteil der Karosserie so das es draußen rauskommt, aber dafür haben wir ja ein Termin nächsten Monat. Resume: Für den Preis geht der Hymer schon in Ordnung, ja es gibt besser verarbeitete Fahrzeuge die allerdings teuerer sind und ja Hymer könnte besser arbeiten aber diese Problem hat halt jeder Hersteller momentan da die Nachfrage einfach unvorstellbar ist. Grüße aus dem Wilden Süden 🤘🏻

  30. Sehr schöner Bericht,
    wir haben erstmals ein Fahrzeug 2018 (906 6 Zylinder) erworben ! Seither ohne Mängel, ja die Schubladen-Schienen mussten getauscht werden, weil die Druckknöpfe von Hand betätigt werden wollen… also in der Kurve fliegen die dann raus. Beim neuen Modell verriegeln die Schubladen alleine!
    Ansonsten, ob Marokko (Sahara-Ausläufer), Spanien/Portugal etc. jetzt mit 40.000km alles Bestens!
    Auflastung 4,5 t, Dieselfilter mit Wasserabscheider, OPD-Gerät mit Motorsoftware für Südafrika und Mongolei zur Abschaltung AdBlue etc. alles kein Problem. Wir haben jetzt 6 Monate in dem „DirtyHarry“ gelebt und sind sehr zufrieden damit! LG

  31. Danke dir Wolfgang. Mit 5000 Kilometern bist du noch beim Einfahren … Wünsche weiterhin gute Reise! René

  32. Servus Renè,
    wieder ein toller Bericht auch was die Erfahrungen mit dem MLT betreffen. Was für mich immer wieder interessant ist, sind die Erfahrungen und Tipps der Gleichgesinnten die ich auch schon viele Male umgesetzt habe, ob Luftdruckfederung, Bereifung, Dieselheizung, LPG Gastankflasche o.ä.. Danke hierfür an Dich und alle Anderen. Beobachten werde ich auf jeden Fall die Reserveradhalterung, wobei aufs Dach bekomme ich das Ding wegen der Klimaanlage nicht. Bin nach jetzt lächerlichen 5.000 km mit unserem 580 4×4 und 190 PS super zufrieden und hoffe das mich das Kistl noch viele Jahre auf der schönen Welt begleitet.
    Beste Grüße Wolfgang

  33. Hi Rene,

    doppelter Fehlerteufel, AT’s natürlich und die 550er Lampen 😉

    Gruß

    Michael

  34. Hi Micha. Rüstest du wirklich auf MT‘s, also die ganz grobe Nummer, um? Oder meintest du AT‘s? Wie auch immer – so oder so wird er danach „brummen“ … 🙂

  35. Grüss dich Jochen, Danke dir! Das mit den Begrenzungsleuchten kenn ich auch, liefen bei mir ab Werk nicht, war damals ein Softwarefehler ab Hymerwerk … Weiterhin gute Reise! René

  36. Guten Morgen Rene,

    erstmal Dankeschön für Deine Inspirationen, Bilder und kurzweiligen Artikel.

    Pendeln mit unserem ML-T580 4×4 hauptsächlich zwischen der Türkei und Deutschland hin und her und sind, bis auf den mittlerweile 4. Rückruf und ein paar bereits bei Hymer beseitigten Kleinigkeiten, wirklich begeistert.
    Nun wird der „Daimler“ bei „delta4x4″ etwas optimiert, 18“ Klassik mit MT-Bereifung und Distanzscheiben hinten, Frontbügel und 2 PIAA560LP. Eine Goldschmitt Luftfederung hinten hatten wir schon direkt bei Zulassung einbauen lassen. Ebenso wird er gerade von werksseitig angebrachten Aufklebern befreit.

    Freue mich auf weitere Artikel von Dir und bleibe gesund,

    Michael

  37. Wieder einmal ein kurzweilig geschrieben Artikel. Ja ich habe ihn komplett durchgelesen ohne Vorspulen.
    Wir fahren einen ML-T 620 und sind bisher auch zufrieden. Aber auch bei uns musste Hymer ein paar Sachen nachbessern. Hatten keinen TÜV bekommen weil die Begrenzungsleuchten nicht gingen. Hat dann über 1000 Euro gekostet! Am Fahrzeug selbst bisher nur Kundendienst.
    Der 4 Zylinder reicht uns vollkommen aus. Der macht auch nicht schlapp wenn es die Serpentinen rauf geht.

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