Was steht für One Of Seven und wer ist Markus Storck?

One Of Seven Edelcamper oder doch „nur“ ein Hymer MLT 4×4? One Of Seven wer und was stecken dahinter? Fragen, denen ich heute nachgehe. Gleich vorab – vermutlich könnte ich locker ganztägig zum Thema referieren. Zum Hymer MLT ja sowieso, aber auch das Treffen mit Markus Storck selbst war in gewisser Weise episch. Vor allem aber kurzweilig. Mein Ansatz für den heutigen Beitrag.

Markus Strock in Idstein, Foto: René Gaens

Markus Storck, gut gereifter 64-er Jahrgang, hat in Deutschland „Bike-Geschichte“ geschrieben. Besser diktiert. Wikipedia sagt dazu „Die Storck Bicycle GmbH ist ein deutscher Fahrradhersteller, der sich auf den Rahmenleichtbau spezialisiert hat.“

Spult man etwas zurück, erfährt man, dass Markus maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass die Mountainbike-Welle der frühen Neunziger von Amerika nach Deutschland geschwappt ist. Für viele Radsportler Benchmark, quasi Gott in Sachen professioneller Fahrradtechnik. Übrigens auch für Nico Roßberg, der sein STORCK-Bike beim Chef persönlich in Auftrag gegeben hat.

Markus Storck und die STORCK Bicycle GmbH

Markus Storck steht, als Firmeninhaber der STORCK Bicycle GmbH, für Gewichtsrekorde (4,2 kg Rennrad, 6,2 kg MTB), für die Entwicklung der leichtesten Renngabel sowie für die ersten Kurbeln aus Kohlefasern. Genau so aber fertigt Storck Bicycle Lifestyleräder für Porsche. Die Hightech-Bikes begeistern Profiteams, wie auch den Thailändischen König und DJ-Legende Sven Väth, was Markus übrigens so ganz nebenher fallen lässt. Auch für Idee und Namen der Eurobike steht Markus Storck.

Markus Storck vor seinem Projekt One Of Seven Hymer RSX

Mit Kettenöl in den Adern trainierte er von 6 bis 13 Jahren selbst auf dem Drahtesel. Die Profikarriere musste Markus, nach der jähen Diagnose „Einzelniere“, leider aufgeben. Ganz sicher nicht den Radsport. Fighter eben.

Der Gründer, des im Sportbereich eins der erfolgreichsten Unternehmen, fährt heute noch zwischen drei- und viertausend Kilometern im Jahr. Die Grundlagen dafür werden in jeweils drei Trainingslagern generiert. Foto: Markus Strock, Foto: René Gaens

Irgendwie auch Kämpfer!

Egal, ob beim Xterra (Triathlon auf Hawaii) oder beim Besteigen des Kilimandscharo (mit 5895 hm das höchste Bergmassiv Afrikas), selbst Krankheiten und Verletzungen hindern nicht am Finish. Was ganz sicher auch am Mindset der Storck-Family liegt. Helena und Markus vermitteln auf kurzem Wege, was wirklich positives Denken heißt. So auch beim Blick in die Zukunft. Da scheint der avisierte Gipfel des Akonkagua (fast 7000 hm in Argentinien) mental, wie auch andere Höhen des Lebens, schon bezwungen.

One of Seven.

Einer von Sieben. Selbstredend, dass es um eine streng limitierte Auflage geht. Gesetzt schien der Name beim Projekt Aston Martin Vanquish. Hier designte Storck einen für sich und sechs weitere, exclusive Aston Martin Vanquish, für seine Freunde. Ja, auch dafür gab es einen Designpreis, den „German Design Award“. Über achtzig dieser Preise zieren das Firmengebäude in Idstein.

Zu den One of Seven-Exclusivitäten zählen aber auch andere Luxus-Produkte, wie eine Rolex – veredelt von Blaken, Sonnenbrillen, ein Riesling aus dem Weingut Balthasar Ress aus Eltville am Rhein. Safe aber auch ein STORCK-Rennrad – das Aernario Platinium Disc One of Seven.

Dem McLaren 650 Special Operations One of Seven (3,8-Liter-V8, 650 PS, 329 km/h „Schallgeschwindigkeit“), jep ebenfalls mit einem Designpreis gekürt, konnte Storck ganze 40 Kilo seines Seriengewichts mit Carbonteilen nehmen. In Sachen Farbe schon ganz nah am Hymer ML-T RSX One Of Seven, um den es nun endlich gehen soll.

One Of Seven Hymer ML-T 580 RSX vor der Firmenzentrale in Idstein
One Of Seven Hymer ML-T 580 RSX vor der Firmenzentrale in Idstein

Wie kam es zum Hymer ML-T 4×4?

Eigentlich hatten sich Helena und Markus Storck nach einem Anhänger, also besser nach einem geländegängigen Wohnwagen für den Mercedes G umgesehen. Genau bis zu dem Tag, an dem Markus einen „RSX“ im Netz fand. Das Feuer zündelte. Anfangs etwas mehr für den Hymer Grand Canyon 4×4. Die Anordnung der Betten, die fehlende Isolierung, wie aber auch der wenige Platz im Wohnbereich führten dann schließlich doch zum ML-T. Klar, dass an Palmowski in Bielefeld kein Weg vorbei ging. In die Schmiede des RSX. RSX steht für Rockstar Exklusive. Und exklusiv sollte es werden, das Storck-One-Of-Seven-Projekt.

RSX Bodykit
RSX Bodykit

Auch andere Hersteller, wie Bimobil, hatte sich der Idsteiner angesehen. Überzeugen konnte schließlich die Großserientechnologie mit dem Wohngefühl, welches sich im Hymer ML-T 580 4×4 am ehesten eingestellt hat. Auch das Antriebskonzept, die Motorisierung und der Sprinter an sich wurden als stimmig empfunden. Word!

Und perfekt geht natürlich anders, so stören Markus Storck auch noch einige Sachen. Zum Beispiel der Möbelbau. Hier hätte er gern mehr Akzente, die an den soliden Echtholz-Schiffsbau erinnern. Könnte sein, dass ich das noch mal anfasse, meint er. Die Nasszelle könne so bleiben, sie funktioniert.

Für weitere Optimierungen folgt Markus übrigens stets DRAUZZEN … 😉

Hymer ML-T 580 4×4² One Of Seven.

Wissend, dass die Mehrheit auf genau diese Informationen wartet. War es mir doch unwahrscheinlich wichtig, mehr vom Dahinter zu berichten. Sind es ja schließlich Emotionen, die ein solches limitiertes Projekt tragen.

Durch das Netz ging ein Raunen, als der Preis von 248.000 EURO, in Worten zweihundertvierundachtzigtausend, veröffentlicht wurde. Der bislang teuerste Hymer ML-T 4×4 RSX. Exklusivität hat seinen Preis. Auf den ich hier aber gar nicht weiter eingehen möchte, zumal die sieben Stück ohnehin schnell vergriffen waren. Ausverkauft also!

Allein die Lackierung mit dem, über Wochen in der McLaren-Farbküche entwickelten, Lack (Farbe Dark Eratus
Matte Metallic) kostet mehr als 20.000 EURO. Zumal der ML-T auch, inklusive dem Dach, volllackiert ist.

Storck Bike am Hymer MLT 580 4x4 One Of Seven
Storck Bike am Hymer MLT 580 4×4 One Of Seven

One Of Seven Ausstattung

Klar war, dass Markus die ziemlich komplette Sprinter-/ML-T- und RSX-Ausstattungsliste angekreuzt hat. Fullhouse quasi. Die anschließende Veredlung in Form und Farbe bildet die optische Brücke zu seinen On-Of-Seven-Projekten. Feinste Nuancen im Lack, Leder und sonstigen Designelementen.

Um spannend, aber auch kurz zu bleiben, nachfolgend ein Auszug der One Of Seven Highlights.

PALMO ROCKSTAR RS EXCLUSIVE „RSX“ PAKET.

Lederausstattung RSX
  • Intelligent Performance Upgrade inkl. V-Max Aufhebung
  • TÜV Einzelabnahme für Performance-Maßnahmen
  • MAXX-Performance Premium-Garantie inkl. 36 Monaten Neuwagenanschlußgarantie für MB Sprinter inkl. Performance-Maßnahmen HYMER ML-T Aufbau
  • RSX Individual Lederausstattung, Extremleder, Farbe: JAVA, Garnfarbe Haupt- und Sondernähte Serafil 7862 beige, Sondernaht Diamantnaht (Rautensteppung),
  • Lederausstattung beinhaltet: Fahrersitz, Beifahrersitz, Türinsert für Fahrerhaustür links und rechts, Lautsprecherabdeckung oberhalb Fahrerhaus,
  • Komfort L-Sitzgruppe mit Loungepolstern, Kopfteile im Schlafbereich links und rechts
  • RSX Branding Package: 3D Exterieurembleme in schwarz glanz, Fahrzeugplakette aus Metall mit eingravierter Fahrzeugnummer, RSX Logostick für alle drei Kopfstützen (Fahrersitz, Beifahrersitz, L-Sitzgruppe)

PALMO ROCKSTAR RS EXCLUSIVE „RSX“ PAKET

Full Option Dashboard
  • 32“ Alphatronics Smart LED TV inkl. DVD-Player, Wifi-Modul, Bluetooth-Keyboard und Triple-Tuner (DVB-C/DVB-T2/DVB-S2) im Wohnraum
  • LTE Wifi-Hotspot mit integrierter Zusatzantenne
  • THULE LED Markisenbeleuchtung, dimmbar mit Fernbedienung
  • Solaranlage 2x115W „Black“ mit MPPT-Regler und Fernanzeige
  • Vollautomatische Sat.-Antenne 80cm, digital PLATINUM (TWIN-LNB)
  • Dachklimaanlage 2.400W (Truma Aventa Comfort), Gehäuse weiß
  • RSX AEROKIT: Dachaufsätze mit Designelementen und zwei LED Laserlight-Bugscheinwerfern oben (6tlg.), Frontaufsätze unten inkl. LED Nebelscheinwerfern mit
  • Abbiegelicht anstelle Halogen (4tlg.), Radlaufblenden für Vorderachse (Radhausverbreiterung) mit PALMO – Exclusive Metallemblemen -> alle Formteile schwarz matt

RSX ONE OF SEVEN AUSSTATTUNG by Storck

Elektrische Trittstufe
  • Truma Dachklimaanlage, Gehäuse Bond matt (schwarz satiniert)
  • 18“ DELTA 4×4 Legacy Felgen statt Klassik-B (5 Stück), Forged Radsatz – geschmiedet und gewichtsoptimiert gegenüber Klassik-B, vor allem aber graviert …
  • 18“ BF Goodrich A/T KO2 „Baja Champion“ Bereifung, Reifendimension 285 inkl. Radhausbearbeitung inkl. TÜV-Abnahme
  • Liftkit – Höherlegung der Vorder- und Hinterachse inkl. TÜV-Abnahme
  • THULE Markisentausch, Gehäuse anthrazit statt silber
  • Lastenträgersystem + Heckleiter + Hecktritt, schwarz pulverbeschichtet (4tlg.) von DRAUZZEN entworfen (hier bestellbar)
  • PALMO Alarm by Pandora: Diebstahlwarnanlage mit autonomer Wegfahrsperre, Tri-Gasalarmsystem, Ortungssystem, max. Anzahl an Kontakten für Fenster/Türen/
  • Klappen und Dachluken
  • Akzentteile RSX AEROKIT in Sonderfarbe „Dark Eratus“
  • 6x LED Laserlight Arbeitsscheinwerfer auf dem Dach inkl. beleuchteten orig. MB Schaltern, integriert im Armaturenbrett (paarweise geschaltet)
  • Option Nightgrille – MB Stern und Kühlergrill in Bond matte (schwarz satiniert)
  • 2x Powerstep für Fahrerhaustüren mit LED Beleuchtung (fahren beim Öffnen der Türen automatisch aus), Belastbarkeit ca. 250kg inkl. Abschalteinheit
  • 1x Umbau Wohnraumtrittstufe auf Powerstep look (schwarz)
  • THULE Veloslide, 2er Fahrradhalterung in der Garage, auszieh- und in der Garage verschiebbar in Sonderfarbe Bond matte (schwarz satiniert)
  • FULL OPTION DASHBOARD: Armaturenbrett vollumfänglich beledert Farbe JAVA, Alcantara Dachhimmel Farbe JAVA, Kunststoffteile in Bond matte (schwarz
  • satiniert), Multifunktionslederlenkrad mit Carbon (Klarlack satiniert), Carbonumrandung für Rahmen Türgriffe (Klarlack satiniert), Mittelkonsole unterhalb Bedieneinheit
  • THERMOTRONIC Carbon
  • RSX ONE OF SEVEN Limited-Edition Metallplakette
  • 2x RSX ONE OF SEVEN T-Shirts (Bitte geben Sie Ihre Größen mit an)
  • 2x RSX ONE OF SEVEN Base Cap (Unisex / Universalgröße)
  • MAX-HAUST Sportabgasanlage mit App Steuerung (in der Soundstufe und Lautstärke verstellbar), App für Android und Apple iOS
  • Sonderlackierung „Dark Eratus Matte Metallic“ für MB Sprinter Fahrerhaus und HYMER ML-T Aufbau inkl. neuem HYMER Exterieurdesign in Bond Matte (schwarz
  • Satiniert) mit RSX Bergen im Heckbereich
  • Safari4x4 Engineering Snorkel mit RAM-Air Intake
  • Zyklonfilter für Snorkel (selbstreinigend)

Was für ein Marathon!?

Wen es episch interessiert, hier liegt das Palmo-Angebots-PDF. Ansonsten bleibt zu wünschen, dass es weitere spannende Projekte aus dem Hause Storck geben wird. Sind es doch irgendwie auch Meilensteine. Mit Idee, Phantasie, vor allem aber Enthusiasmus. Das mag ich.

Ein irrer Dank!

Dank an Helena und Markus Storck für die Gastfreundlichkeit aber auch für das Projekt One Of Seven!
Dank an die Palmo-Crew, ohne jene hätte es ein solches Projekt wohl nicht gegeben.
Aber auch den unerschrockenen DRAUZZEN-Lesern danke ich! Sprecht gern in den Kommentaren zum Thema, würde mich RIESIG freuen!

So. Bin nun auf dem Weg nach Bad Kissingen – man sieht/liest sich! Auf der Abenteuer Allrad findet ihr mich bei den Jungs von Delta4x4. Bestimmt auch hier und da. Leider nur am Donnerstag und Freitag.
René

Storck Bicycle in Idstein
Storck Bicycle in Idstein
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3 Kommentare

  1. He Joe und Manfred. In Summe bin ich da zu einhundert Prozent bei euch. So und so. Irgendwo in meinen Anfängen hatte ich schon mal darüber „referiert“, dass es schon schön wäre, wenn dem Thema „Outdoor“ – im Innenleben des Hymer-Campers – etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden könnte. Robustere Materialien, Farben der Natur, ganz ohne Glitzer, Chrome und Flammen. Aber auch eine „zweckmäßigere“ Technik. Aber … So ist es nun mal. Die Messe Abenteuer & Allrad hatte da die richtig formulierten Akzente. Schnörkellos, dafür mit dem Hauch von echtem Abenteuer. Mit unseren „Büchsen“ werden wir immer einen Kompromiss „erfahren“. Und noch ein aber. Der gemeine „German“ sucht ja gerne mal Dinge, die … Die wird man immer finden können. Bei allem. Auch überall. Was dabei leider etwas unter geht ist die Zufriedenheit. Mit dem MLT oder GCS werden wir zwar immer einen „Kompromiss“ fahren. Aber he – mein „Kompromiss“ spendet mir, seit 55.000 km, Freude in vielerlei Hinsicht. In erster Linie als solide Basis. Als Hotel/Fortbewegungsmittel im Job, aber auch beim Treffen interessanter Leute, vor allem aber beim Sammeln von Erlebnissen. Erlebnisse, die mich zu Hause nicht aufsuchen würden. Genau so war es auch bei Markus. Verbunden hat uns ein „MLT“. So wie viele Leser hier. Salut mit nem Augenzwinkern, René

  2. Servus Manfred, ja dem kann ich nur voll zustimmen. Nach dem Motto aussen hui, innen äh…
    Ich hatte einen Ducato vom Hymer BJ 2012, und jetzt einen neuen MLT 4×4. Innen ist alles genauso wie vor
    10 Jahren. Bieder ,einfallslos, billig. Optisch und haptisch, leider.
    Traurigerweise wird nicht mal ne Option angeboten für eine Art Upgrade. Da wird mir ja schon Angst wenn ich andere, damit meine ich günstige Modelle ansehe, und deren Türe öffne.

    Nun bin ich dabei innen nen freundlichen Boden zu verlegen, Alcantara über die Plastikholme zu kleben, Vlies an den Innentüren der Heckgaragen anzubringen, den Himmel auch ganz mit Microfaser zu verkleiden. Ledergriffe an den Schubladen.
    Und die so ganz hässliche Verkleidung der Eingangstüre im Taxibeige kommt runter und wird gesattlert.
    Hatte ich nie vor, aber tut so gut wenn sich dann der Sesam öffne dich Türe auftut.😉
    Ich denke entweder selber Hand an legen, oder gleich ne Manufaktur. Aber gerade im überkauften Markt, der wohl auch noch ne Zeit bleiben wird, wird sich die Einstellung von einigen Herstellern wenig ändern, warum auch, läuft doch🤔.
    grüsse an alle die MLT Freunde. joe

  3. So ein schönes Fahrzeug, ein toller Bericht und noch kein Kommentar zu lesen??? Sind denn alle komplett eingeschüchtert? 😀

    Wahrscheinlich hat René bewusst kein Bild vom Bereich hinter dem Führerhaus eingestellt: wie auch Markus Storck bin ich der Meinung, dass der RSX dann brutal abfällt. Vorne feinste Individualisierung in Alcantara, Leder und Carbon und dahinter ist nahezu alles Hymer Standardware in optischer und technischer Hinsicht.

    Das ist schade, Möglichkeiten gäbe es zur Genüge: Alcantara im Dachbereich, optisch veränderte Fronten, Beschläge ohne den Plastik-Chrom-Look und dazu Verstärkungen damit nichts klappert. Und technisch: besseres Fahrwerk, Hubstützen, Kompressorkühlschrank, bärenstarkes Lithiumpaket, Klima über leistungsfähigen Wechselrichter aus diesem zu betreiben, Diesel-Warmwasserheizung von Scheer. Im Bereich Wasser und WC-Technik hätte ich da auch noch einige Ideen, von einer Auflastung der Hinterachse ganz zu schweigen, aber das alles würde hier zu weit führen.

    Wirklich brauchen tut man’s sicher nicht – aber mit obigen Goodies würde ein RSX in einer ganz anderen Liga spielen. So bleibt das leichte Gefühl, dass für recht viel Geld primär optisches und weniger funktionales Tuning betrieben wird. Ich kenne es vom eigenen RSX: sieht super aus, kommt bei den Menschen toll an und erweckt viel positive Neugierde. Und wenn es an den Punkt kommt „darf ich mal reinschauen?“, fängt meine vorauseilende Entschuldigung an: „ähm, ja…. aber innen ist es hinter dem Fahrerbereich dann Hymer-Standard“. Schade – ein tolles und gut funktionierendes Fahrzeug mit hohem Nutz- und Wohlfühlfaktor ist und bleibt es aber trotzdem…!

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